«Im Schnitt hören sich unsere Nutzer für acht bis zehn Dollar im Monat 200 verschiedene Songs an - wir können damit profitabel arbeiten», berichtete Realnetworks-Vizepräsident Dan Sheeran auf der Konferenz in Cannes. Gerade das sei beim Download-Geschäft ohne Abo derzeit nicht möglich.Das bestätigte auch Thomas Hesse vom Musikunternehmen SonyBMG: «Mit den derzeit üblichen 99 Cent pro Song kann keiner von uns Geld verdienen.» Dies könne sich aber ändern, wenn der Markt weiter so wachse. Derzeit mache Onlinemusik nur rund 2,5 Prozent des gesamten Plattengeschäfts aus, so Hesse weiter. Im Jahr 2007 rechne er mit einem Anteil von zehn Prozent. (nz)