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Lupe Nachschub für die Generation iPod

Auf der Messe MacWorld Expo präsentiert der Apple-Konzern seine neuesten Produkte: Einen Billigrechner und einen nur daumengroßen MP3-Player aus der iPod-Familie.

Mit der Vorstellung des Mac mini ist der Computerkonzern Apple ins Geschäft mit preisgünstigen Computern unter 500 Dollar eingestiegen.
Bei der MacWorld Expo am Dienstagmorgen (Ortszeit) in San Francisco stellte Apple-Chef Steve Jobs außerdem den iPod Shuffle als neues, preisgünstiges Mitglied der Musikplayer-Familie vor.

Gerade 25 Gramm schwer und so groß wie eine Kaugummi-Packung, hat der iPod Shuffle Platz für 120 oder 240 Songs und spielt zwölf Stunden Musik am Stück. Welche Lieder der weiße Winzling zum Umhängen abspielt, bleibt dem Zufall überlassen. Mit 512 MB Speicher kostet der iPod Shuffle 99 Euro, mit 1 GB 149 Euro. Der günstige Preis erschließt dem Computer-Konzern neue Käuferschichten. Bisher hat Apple über zehn Millionen iPods verkauft.

Ebenfalls im unteren Preissegment angesiedelt ist der Mac Mini. Der silberne Mini-Computer wiegt lediglich 1,3 Kilogramm, ist so groß wie eine CD-Box und nur fünf Zentimeter hoch. Er verfügt über G4-Prozessoren mit 1,25 und 1,42 GHz, spielt DVDs und brennt CDs. Zudem bietet er alle nötigen Anschlüsse (USB 2.0, Firewire, VGA/DVI), Modem und Netzwerkanschlüsse sind inklusive.

Neben dem Betriebssystem bringt der Mac Mini iLife 05 mit und damit Programme für Bildverwaltung, Videobearbeitung und Musik. «Sehr leise, sehr kompakt», nennt Jobs den Mini. Das Gerät könne sich fast jeder leisten, so Jobs. 489 Euro kostet die 1,25-GHz-Version, 589 Euro der 1,42-GHz-Mini. Im freien Handel dürften die Geräte noch etwas billiger sein.

Abgesehen von einer neuen Version der professionellen Videoschnitt-Software Final Cut Express HD, die nun auch den neuen Standard HD Video unterstützt, setzt Apple bei der Software 2005 auf den Consumer-Markt. iLife 05 besteht fast ausnahmslos aus neuen Versionen der Programme iPhoto, iMovie oder iDVD. Alle Programme wurden beschleunigt und mit neuen Funktionen ausgestattet. iMovie versteht sich nun ebenfalls mit HDTV. In der bisher nicht gekannten Qualität des neuen Standards sieht Steve Jobs die Zukunft und rief für Apple das Jahr des HD Video aus.

Eine komplette Neuentwicklung ist die Büro-Suite iWork. Neben dem überarbeiteten Präsentationsprogramm Keynote gehört Pages zu iWork. Das Textprogramm erfülle alle Anforderungen des Alltags, beinhaltet 40 Vorlagen und sei mit den anderen i-Programmen eng verbunden, so Jobs.

iLife 05 und iWork sind ab Ende Januar für je 79 Euro erhältlich. (nz)