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Firefox in der Offensive

26. Okt 2004 10:15
Ich und mein Firefox - eine Aktion von
Die Entwickler des kostenlosen Alternativ-Browsers Firefox haben ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollen im kommenden Jahr zehn Prozent Marktanteil erreichen.

Der Open-Source-Browser Mozilla Firefox, der unter Windows direkt mit Microsofts Internet Explorer konkurriert, will 2005 einen Marktanteil von 10 Prozent erkämpfen.

IE verliert

Mehr in der Netzeitung:
«Die haben wir derzeit noch nicht, aber wir haben die Dynamik, sie zu erreichen», sagte ein Mozilla-Sprecher dem britischen IT-Nachrichtendienst «ZDnet». Mozilla ist die Dachmarke von Firefox. Die umfassende große Browser-Suite «Mozilla» (inklusive Mailprogramm und Web-Editor) liefert die Grundlage für den schlanken und benutzerfreundlichen Browser Firefox.

Weit entfernt von zehn Prozent sind die kostenlosen Programme der Mozilla-Familie nicht mehr - zumindest auf Expertenwebsites wie etwa im IT-Bereich macht ihr Gesamtmarktanteil schon fast zehn Prozent aus. Der Internet Explorer (IE) ist dort auf dem Rückzug - besonders Sicherheitslücken machen seinen Benutzern zu schaffen. Ergebnis: Firefox wird immer öfter heruntergeladen, so etwa die jüngste Version fünf Millionen Mal in vier Wochen.

Modernere Technik

Mehr im Internet:
Laut dem Mozilla-Projekt interessieren sich besonders die Nichttechniker unter den Usern zunehmend für Firefox - neben der besseren Sicherheit geben sie eine höhere Geschwindigkeit, mehr Funktionen und Spyware-Schutz als positive Merkmale an. Im Gegensatz dazu hat sich Microsofts Internet Explorer seit Jahren nicht weiterentwickelt, erst mit dem neuen «Service Pack 2» für Windows XP kam beispielsweise ein Pop-up-Blocker hinzu.

Firefox will noch mehr Öffentlichkeit. So plant das Team eine ganzseitige Anzeige in der New York Times, um die kurz bevorstehende Veröffentlichung von Version 1.0 anzukündigen. Dazu sammelt das Projekt im Internet Spenden. Die Kampagne «Spread Firefox» erhielt bislang Unterstützung von über 7000 Menschen, die sich dann mit ihrem Namen in der Zeitung verewigen können. «Werde Teil der Open-Source-Geschichte», heißt es dazu auf einer Website.

 
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