Bei einer noch einfacheren Variante des «Visual Spoofing», von der auch der Internet Explorer betroffen ist, wird die Browser-Navigation in einem sich neu öffnenden Popup-Fenster komplett mit Hilfe von HTML und Bilddateien oder auch Flash nachgeahmt. Wenn es um sensible Daten geht, empfehlen Experten größte Vorsicht beim Anklicken von Links in E-Mails. Web-Adressen zu Banken sollten zur Sicherheit von Hand eingegeben werden. Außerdem ist es ratsam, das Ausblenden der Statusleiste in Mozilla zu verbieten. Dazu muss unter «Tools» => «Einstellungen...» => «Web Features» => «Erweitert...» beim Punkt «Statusleiste ausblenden» das Häkchen entfernt werden.
Wer ganz sicher gehen will, kann die Browser-Erweiterung «Spoof-Stick» verwenden. Diese blendet die wahre Domain ein und entlarvt so gefälschte Adresszeilen. (nz)