Das Computerspiel «Doom 3» muss in Deutschland nicht unterm Ladentisch verkauft werden. Allerdings müssen die Käufer einen Altersnachweis vorlegen.
Die explizite und massive Gewaltdarstellung in den Teilen 1 und 2 des Computerspiels «Doom» hatte Mitte der 90er-Jahren in Deutschland zu deren Indizierung und einer intensiven Debatte über Gewalt in Computerspielen geführt. Der Nachfolger der genrebildenden Ego-Shooter, «Doom 3», wird in Deutschland nicht indiziert und kann so an Personen über 18 Jahren im Laden verkauft werden. Das hat die zuständige Prüfstelle Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) laut einem Bericht des IT-Newsdienstes «Golem.de» mitgeteilt.
Hersteller Activision darf das Spiel demnach auch bewerben und rezensieren lassen, was im Falle einer Indizierung nicht gestattet gewesen wäre. «Doom 3» wird von dem US-Unternehmen id-Software hergestellt und soll in den nächsten Wochen als PC-Version in Deutschland erscheinen. Etwas später soll es dann auch eine Fassung für Microsofts Xbox-Konsole geben. (nz)