Bluetooth-Lücken in 13 Handys
Wie der deutsche IT-Sicherheitsdienstleister Integralis in einem Test feststellte, lassen sich mindestens sechs davon bei eingeschalteter Bluetooth-Funktionalität derart mit Datenpaketen über die kostenlose Funktechnik bombardieren, dass die Handys neu gestartet werden muss. Dazu reicht ein Laptop mit Bluetooth-Schnittstelle und passender Hacker-Software aus.
Die schwerwiegendste Lücke betraf immerhin vier Geräte - darunter auch ein UMTS-Modell: Mit so genannten «Chaos»-Attacken können Hacker mit Handys kostenlos telefonieren und SMS lesen und versenden, ohne dass der Benutzer etwas davon mitbekommt. Darunter war laut Angaben von Integralis auch ein UMTS-Telefon.
In vielen Fällen reicht es zunächst aus, die Bluetooth-Funktion bei Nichtgebrauch zu deaktivieren und die «Sichtbarkeit» abzuschalten. Hacker-Software für Bluetooth ist bislang noch nicht stark verbreitet, dies könnte sich aber in den nächsten Wochen und Monaten ändern. Die Gesamtliste betroffener Handys hat Integralis ins Netz gestellt, Modelle von Nokia, Panasonic, Siemens und Sony Ericsson waren betroffen.
Für das Web ediert von Ben Schwan

