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Sicherheitslücke bei Ebay

16. Mrz 2004 17:12
Mitgliedsnamen und Passwörter bei Ebay sind nicht ausreichend geschützt. Betrüger können sich mit einem Java-Script Zugang zu vertraulichen Daten verschaffen.

Im Internet-Auktionshaus Ebay gibt es nach Informationen von «PC-Welt» eine gravierende Sicherheitslücke. Mit einem einfachen Trick könnten sich Unbefugte Zugang zu vertraulichen Daten wie Mitgliedsnamen und Passwörtern verschaffen, berichtet das Magazin in seiner Online-Ausgabe.

Auch E-Mail-Adressen, Bankverbindungen und Einstellungen für Höchstgebote könnten eingesehen werden, hieß es. Betrüger hätten damit die Möglichkeit, im Namen anderer Nutzer Artikel zu kaufen und zu verkaufen.

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  • Laut PC-Welt ist es möglich, beim Einstellen eines Angebots in der Artikelbeschreibung ein vierzeiliges Javascript zu verstecken. Dieses Programm verändert dann im Web-Browser desjenigen, der sich den Artikel anschaut, die «Bieten»-Schaltfläche. Werde diese angeklickt, erfolge ein Umleitung zu einem fremden, jedoch wie eine Ebay-Seite aussehenden Fensters. Werden dort dann Benutzername und Passwort eingegeben, wie es zum Bieten notwendig ist, befinden sich die Daten in den Händen des Betrügers.

    Ebay will an Javascript festhalten

    Ebay sei schon länger über solche Javascript-Sicherheitslücken informiert, schreibt das Magazin. «Wir arbeiten daran, eine Lösung zu finden. Wenn wir Javascript einfach verbieten, wäre Ebay unattraktiver», wird ein Pressesprecher des Internet-Portals zitiert.

    Wie «PC-Welt» bei einem Test herausfand, schützt ein Javascript-Filter von Ebay nicht gegen den Passwort-Klau. Das Magazin empfiehlt, die Nutzung von Javascript im Browser zu deaktivieren, solange die Sicherheitslücken noch bestehen. Beim Windows Internet Explorer Version 6 muss man dazu «Extras, Internetoptionen, Sicherheit, Stufe anpassen, Scripting, Active Scripting, Deaktivieren» aufrufen.

    Anwender können die Ebay-Seite auch im Browser als «eingeschränkte Site» festlegen. Dazu müsse die Site im Internet Explorer unter «Extras, Internetoptionen» als unsicher markiert werden. (nz)

     
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