Google durchsucht inzwischen 4,28 Milliarden Internetseiten
18.02.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Hinzu komme eine erweiterte Bilddatenbank, die mit 880 Millionen Aufnahmen nun deutlich mehr Datensätze enthalte. Mit ihr könne man künftig auch nach Farbgebung, Bildformaten oder Größe suchen, so Google. «Wir haben einen Such-Meilenstein erreicht», sagte die Firma in einer Mitteilung. Zusammengenommen ergäben sich inzwischen 6 Milliarden Datensätze, durchsucht werden auch die Diskussionsgruppen des Usenet sowie PDF- und Office-Dateien.
Ausbauen will das Unternehmen nun seine Buchsuche namens «Google Print». Darin enthalten ist die Möglichkeit, in den digitalisierten Druckwerken zu stöbern sowie bibliografische Informationen abzurufen. Geld macht Google damit auch: Direkte Links führen zu Online-Händlern, die die Titel anbieten - der E-Commerce-Konzern Amazon konkurriert auch deshalb mit einem vergleichbaren Dienst.
Google baut derzeit seine globale Präsenz auch in Europa aus: Im Zürich soll nach dem indischen Bangalore ein weiteres außeramerikanisches Forschungszentrum aufgebaut werden. Für den Standort werden derzeit Kandidaten gesucht. Die Schweizer Niederlassung, offiziell «European Engineering Center» genannt, soll noch in diesem Jahr eröffnen. Eingestellt werden sollen vor allem Software-Ingenieure auf den Gebieten C/C++ sowie Java.
Für das Web ediert von Ben Schwan

