17. Feb 2004 09:40
Der kursierende Windows-Quellcode könnte Experten zufolge neue Sicherheitslücken reißen. Hacker finden nun wunde Punkte im System schneller. Erste Versuche gibt es bereits.
Seit gestern nun kursieren dafür erste Beispiele. Ein bislang unbekannter Benutzer Namens «gta», der stolz mitteilte, er habe sich den Windows-Quellcode problemlos aus dem Netz laden können, veröffentlichte über die Sicherheits-Website Securitytracker.com den Hinweis, er habe eine Lücke in dem beliebten Microsoft-Browser Internet Explorer (IE) 5 entdeckt. Mit dieser lasse sich beliebiger Code auf einem fremden Rechner ausführen. Dazu wird ein Fehler in einer Bibliothek ausgenutzt, die die Darstellung von Bitmap-Bildern (Dateiendung «bmp») in dem Microsoft-Browser besorgt. Tests zufolge lässt ein Beispielprogramm aber auch Outlook Express in der Version 5 abstürzen. Zwar soll die Lücke im Internet Explorer 6 bereits geschlossen sein, doch surfen noch immerhin rund 25 Prozent aller User mit dem älteren Browser IE 5.