12. Dez 2003 23:57
In Genf ist der Weltinformationsgipfel der Vereinten Nationen zu Ende gegangen. Die Teilnehmer einigten sich auf einen Aktionsplan, von dem vor allem die armen Länder profitieren sollen.
Es gehe vor allem um das Erreichen einer, wie es hieß, «digitalen Solidarität». Regierungen, Gesellschaft und Privatindustrie sollten, so die Forderung, zusammenarbeiten, um die «digitale Lücke» zwischen armen und reichen Ländern zu schließen. Alle Teilnehmer verpflichteten sich, die modernen Informationstechnologien für den Kampf gegen Armut, Aids und Kindersterblichkeit zu nutzen. Zudem solle die Sicherheit im Internet sowohl auf Landesebene als auch international gewährleistet werden.Der Gipfel soll im übernächsten Jahr in der tunesischen Hauptstadt Tunis fortgesetzt werden. (nz)