Bei der Filmindustrie geht man hingegen leiser vor, schnappt sich die «Großen» wie einen Hacker, der die Comicverfilmung «Hulk» vor allen anderen ins Netz stellte und arbeitet mit technischen Methoden, über die niemand laut spricht.Eine der Kopierschutzmaßnahmen sind die so genannten «MPAA Dots», die in jüngster Zeit in Kinofilmen aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um für Bruchteile einer Sekunde eingeblendete Punkte, über die sich die Herkunft einer Kopie nachweisen lässt, weil sie für jede Verleihkopie und jeden möglichen «Screener» neu angelegt werden können.
So kann die Anti-Piraterie-Abteilung der MPAA bei einer im Internet entdeckten High-Quality-Kopie sofort sehen, über welche Kanäle sie dort hingelangte. «Die MPAA wird uns alle mit heruntergelassenen Hosen erwischen», meinte ein Internet-Videopirat dazu. Doch die Piraten arbeiten bereits an einer Lösung: Sie wollen versuchen, die Punkte aus den Filmen zu entfernen. Es ist abzusehen, dass die MPAA dann mit einer anderen «Tracking-Methode» herauskommt.