Eric R. Raymond erwiderte, die Attacken auf die Website von SCO seien hingegen erst beendet worden, nachdem er selbst öffentlich dazu aufgerufen habe. Außerdem wiesen Raymond und Perens den Vorwurf zurück, dass der Quellcode des freien Betriebssystems Linux gestohlene Zeilen aus der von SCO entwickelten Software Unix enthalte: «Für uns Software-Entwickler sind Urheberrechte unser wichtigstes Pfund». Kein Urheberrecht verletzt Open-Source-Software laufe unter einer Lizenz, die nicht gegen, sondern für das Urheberrecht arbeite, betonten Raymond und Perens: «Wir weisen den Versuch, unserer Community als wilde Meute von Dieben geistigen Eigentums darzustellen, als haltlos und destruktiv zurück.» Der von der Open-Source-Community entwickelte Code sei für jeden offen einsehbar. Das könne man von der Software, die SCO entwickele, nicht behaupten: «Wer weiß, welche Verletzungen von Urheberrechten, entfernten Copyrights, gestohlenen Technologien sich in den Tiefen geschlossener Quelltexte verbergen?» Keine Grund für Verhandlungen Raymond und Perens betonten, das Betriebssystem Linux sei das Werk der Open-Source-Entwickler und deren rechtmäßiger Besitz. Linux gehöre nicht SCO und werde auch niemals der kleinen Firma aus Utah gehören. Wenn McBride es wirklich ernst meine mit seinen Anschuldigungen, solle er angeblich geklauten Code offen legen, damit man darüber diskutieren könne. Ansonsten sähen die beiden Open-Source-Vertreter keinen Grund für Verhandlungen. (nz)
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