Napster 2.0 will besser als iTunes sein
13.08.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Damit verbindet Napster 2.0 Angebote von bereits seit längerem agierenden Konkurrenten wie Apples erfolgreichem iTunes Music Store (Downloads zu 99 Cent) und dem noch recht zäh laufenden Rhapsody (Abo- und Radio-Modell, bei dem man ständig online sein muss, Downloads als Zusatzangebot) der Firma Real Networks.
Roxio erwarb anschließend im Mai 2003 den schlecht laufenden Musikdienst Pressplay der Plattenlabels Sony Music und Universal Music - dieser dient für Napster 2.0 offenbar als technische Plattform. Außerdem besitzt Pressplay zahlreiche Lizenzen für Musik, so dass Napster 2.0 mit wohl insgesamt 500.000 Titeln starten können wird. Die Songs stammen sowohl von den fünf großen «Majors», den wichtigsten Plattenfirmen, als auch von den kleineren und unabhängigen Independent-Labels.
Dem Bericht zufolge wird das neue Napster die Möglichkeit bieten, Titel mehrere Male auf CD zu brennen und Titel auf tragbare Musikspieler zu transferieren. Welche Form von «Digital Rights Management» zum Rechteschutz zum Einsatz kommt, und wie strikt diese ist, blieb bislang im Dunkeln. Angesprochen werden mit Napster 2.0 nur PC-Benutzer, obwohl Roxio auch Mac-Software herstellt. Beobachter geben dem Dienst vor allem wegen seines bekannten Namens eine Chance.
Für das Web ediert von Ben Schwan

