Opera, der beliebte Außenseiter-Browser
Opera, der kleine Browser-Anbieter aus Norwegen, feiert in diesen Tagen den zehnmillionsten Download seines Browser von der Website Opera.com in diesem Jahr.
Die Software, die aktuell in Version 7 vorliegt, sei zudem noch viele Millionen Mal von anderen Orten im Netz heruntergeladen worden, teilte das Unternehmen in Oslo mit. Der Opera-Browser ist kostenlos, wenn man die Einblendung eines Werbefensters akzeptiert. Laut Opera kamen die Downloader besonders oft aus Europa, aber auch aus den USA und Japan.
In der Tat warten die User seit langem auf ein großes Update für Microsofts Internet Explorer, der derzeit nur noch um Sicherheitspatches ergänzt wird, falls einmal mehr ein kritischer Fehler entdeckt wurde. Eine Version 7 wird es nur noch intergriert in das neue Windows-Betriebssystem («Longhorn») geben.
Das Produkt ist in seinen bislang insgesamt sieben Versionsnummern stark gereift und zeigt inzwischen fast alle Websites genauso gut wie der Internet Explorer an und unterstützt im Gegensatz zum Internet Explorer die neusten Webstandards.
Auch Zusatzprogramme (Plugins) funktionieren problemlos. Opera hat allerdings selbst mit weiteren Web-Alternativen zu kämpfen: So gewinnt das Open-Source-Projekt Mozilla, dessen Browser in unterschiedlichen Versionen ebenfalls kostenlos (und ohne Werbung) ist, zunehmend an Marktanteilen. Experten rechnen damit, dass der Browser-Markt in den nächsten Jahren so spannend bleibt.
Für das Web ediert von Ben Schwan

