Die Hacker campen wieder
Allerdings neigte der Boden des Geländes im Berlin-nahen Örtchen Altlandsberg beim letzten und ersten «Camp» im Jahre 1999 zum Versanden. Doch das schreckt die Hacker nicht, stellen sie ihre mitgebrachten Rechner eben staubgeschützt auf den Zeltboden. Internet, am besten drahtlos und in hoher Bandbreite, gibt es selbstverständlich auch, daneben viele Workshops von IT-Experten aus aller Welt.
Ein «Gnadenengel» sorgt dafür, dass man auch mitcampen kann, wer nicht genug Geld hat: Man musste seine finanzielle Notlage vorher schildern und per Mail an «angel-of-mercy@camp.ccc.de» schicken. Erwartet wird von allen Teilnehmern, dass sie sich am Aufbau der Infrastruktur beteiligen.
Ausgelassene Partys rund um ein in Altlandsberg «gelandetes Raumschiff» sollen an den vier Camp-Tagen für weiteres Vergnügen sorgen. Wer nicht wirklich campen, sondern nur kurz vorbeischauen möchte, kann dies auch tun: 20 Euro kostet eine Tageskarte, die in der Zeit von 10 Uhr morgens bis 2 Uhr in der Nacht gilt. Die Idee vom Hacker-Camping stammt übrigens nicht vom CCC: Ähnliche Events gibt es in Holland schon länger.

