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Ein Mozilla kommt selten allein

26. Jun 2003 10:50
Mozilla
Version 1.4 des Open-Source-Browsers Mozilla ist in einer neuen Vor-Version erschienen. Ungeduldige Nutzer können so die neuen Funktionen vorab testen.

Der Browser Mozilla ist schlank, sehr komfortabel und hält sich an die aktuellen Webstandards. Nachdem Microsoft angekündigt hat, keine kostenlose Neu-Version des Internet Explorer mehr anzubieten (den IE 6-Nachfolger werden nur noch Käufer des neuen Windows erhalten), ist Mozilla zu einer echten Alternative geworden.

Der kostenlose Browser liegt seit Mittwoch in einer neuen Vor-Version vor. Die Updates kommen in kurzen Intervallen. Der so genannte «Release Candidate 3» ist bereits die fünfte Vorab-Variante des aktuellen Mozilla 1.4 seit vergangenen April. Der Browser entsteht innerhalb einer großen, weltweit agierenden Open-Source-Bewegung. Verbesserungen und Weiterentwicklungen werden durch die immer neuen Veröffentlichungen schnell an die Internet-Nutzer weitergegeben.

Komplexer Browser

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  • Und das Mozilla-Projekt differenziert sich weiter aus: Im Juli erscheint erstmals Mozilla 1.5 in einer Alpha-Version, die das Anzeigemodul für Web-Seiten (Codename «Firebird») und das eingebaute Mail-Programm (Codename «Thunderbird») trennt, um den Browser insgesamt zu beschleunigen.

    Wer eine stabilen Mozilla möchte und geduldig auf die neuesten Funktionen warten will, sollte sich die Browser-Version 1.3.1 herunterladen.

    Effektive Fehlersuche

    Mehr in der Netzeitung: Internet Explorer
    Die endgültige Version von Mozilla 1.4 wird in den nächsten Wochen erwartet. Im Gegensatz zu kommerziellen Herstellern zeigen sich die Open-Source-Entwickler sehr fehlersensibel: Nutzer können Probleme mit dem Browser in das Fehlersuchsystem auf der Website «Bugzilla» eintragen. Die Einträge der Nutzer werden von den Programmierern gesichtet und ermöglichen so eine rasche Fehlerbehebung.

    Die Fehlerbehebung bei Microsoft hingegen gestaltet sich weniger effektiv. Der Internet Explorer (IE) enthält derzeit 19 Sicherheitslücken. Der jüngste Fehler ermöglicht es, über einen so genannten «Buffer Overflow» den Rechner zum Absturz zu bringen. Betroffen sind alle IE-Versionen seit Variante 5.0. Sobald Microsoft seinen IE verbessert, tauchen diese Patch-Programme im «Windows Update» auf.

    Mozilla ist somit nicht nur benutzerfreundlicher als der Marktführer IE, sondern auch weitaus sicherer.


    Mehr im Internet: Mozilla-Downloads


     
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