Microsoft kämpft wieder im Browser-Krieg
03.06.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Countryman wörtlich: «Der Internet Explorer wird sich als Teil des Betriebssystems weiterentwickeln, aber nicht alleine. IE 6.0 Service Pack 1 ist die letzte 'Standalone'-Ausgabe.»
Begründet wurde dies von dem Manager mit Sicherheitsaspekten: Das neue Windows («Longhorn») soll intern besser gegen Angriffe aus dem Internet geschützt sein - da sei die Verbindung logisch, weil man die auf das Netz zugreifenden Komponenten des Betriebssystems absichern wolle.
Das Verfahren ist längst beigelegt - mit einer außergerichtlichen Einigung, die Kritiker als Sieg für Microsoft werteten. Der Schritt, den IE nun wieder in Windows zu integrieren, scheint dies zu bestätigen - Microsoft fühlt sich nun wieder stärker.
Bisher hat sich kein weiterer Abgesandter des Software-Konzerns zu Countrymans Aussage geäußert.
Beobachter gehen nun davon aus, dass Microsoft seinen Kunden das Upgrade auf neuere Windows-Versionen auch mit einer neuen Variante seines Browsers schmackhaft machen könnte. Die neuesten Internet-Angebote in Microsoft-Technik könnten dann etwa nur mit dem jeweils neuesten Betriebssystem nutzbar werden.
Für das Web ediert von Ben Schwan

