netzeitung.deIrische Kühe bekommen eine eigene Datenbank

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Irische Kuh (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Irische Kuh
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Mit einem neuen Datenbank-System will das irische Landwirtschaftsministerium seine Tierärzte mit Informationen über den Gesundheitszustand der Rinder versorgen.

Die Pilotversion des von Irland entwickelten Animal Health Computer System (AHCS) wird voraussichtlich bis zum Ende des Jahres getestet. Es soll das aktuelle Rinderseuchen-System ablösen, mit dem die Tierärzte des Landwirtschaftsministeriums derzeit arbeiten.
Rinderlebenslauf
Das neue System soll nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums den kompletten Lebenslauf eines Rindes beinhalten, von dem Moment der Geburt an über jede Bewegung und Entwicklung des Tiers bis hin zu medizinischen Kontrolluntersuchungen. Dies wird möglich, weil das AHCS, anders als bisherige Systeme, mit einer Reihe von anderen, älteren Kontrollsystemen, wie Videoüberwachung der Tiere oder Registrierung durch Blechmarken in den Ohren zusammenarbeitet.
Sicherung der Lebensmittelkette
Ziel des Systems ist es, Tierärzten so viel Information wie möglich über jedes einzelne Tier und jede Herde zu liefern, damit sicher gestellt ist, dass kein krankes Rind in die Lebensmittelkette gelangt. Der irische Landwirtschaftsminister Joe Walsh beschrieb das System als einen großen Schritt vorwärts zu mehr Verbrauchersicherheit und Vertrauen in Lebensmittel.
Immer auf dem neuesten Stand der Kuh
Das AHCS macht es erstmals möglich, dass Tierärzte direkt neue Informationen in die Datenbank des Ministeriums einfügen können. Mit dem Gebrauch von Handheld-Computern können sie vor Ort auf die Daten zugreifen und dann die neuen Informationen über das Internet in die Datenbank laden. Offiziell startet das System in Irland im März 2004. Auf zukünftigen Versionen sollen auch die Bauern Zugriff auf die Datenbank erhalten und sich auch andere Tiere wie Schafe und Schweine damit verwalten lassen. (nz)

Für das Web ediert von Julia Niemann