netzeitung.deChina schließt Internet-Cafés

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Die chinesische Führung hat tausende Internet-Cafés geschlossen. Angeblich erfüllen sie nicht die Sicherheitsstandards.

Wegen angeblicher Sicherheitsmängel hat die chinesische Führung mehr als 3300 Internet-Cafés ganz und weitere 12.000 vorübergehend schließen lassen. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Viele Internet-Cafés hätten keine Lizenz, heißt es. Dort gebe es keine Notausgänge, auch andere obligatorische Sicherheitsvorkehrungen fehlten.

Peking begründete die Maßnahmen mit dem Brand in einem Internet-Café in der Hauptstadt, bei dem im Juni 25 Menschen starben.

In erster Linie will die kommunistische Führung vermutlich aber die unkontrollierte Nutzung des Internets unterbinden. China hat etwa 45 Millionen Internet-User. (nz)