Die so genannte «Precision» fragt, wie viele der ausgegebenen Treffer relevant sind. Das Ergebnis war insgesamt dürftig: Es wurden Durchschnittswerte von 18,6 Prozent erreicht, von fünf Treffern war also gerade mal einer brauchbar. Gut 80 Prozent der in der Trefferliste aufgeführten Dokumente sind schlicht Ballast, so die Analyse.Zum letzten Kriterium, der «Availability», wurde überprüft, wie viele vorher bekannte Webseiten die Suchmaschinen finden konnte. Hier erreichte Lycos mit 72 Prozent den besten Wert. Mit großem Abstand folgen die übrigen Suchmaschinen und danach die Web- Kataloge. Lycos deckt offenbar beachtliche Mengen der deutschen Webseiten ab, so die Schlussfolgerung der Forschungsgruppe. Sie führen dies unter anderem darauf zurück, dass Lycos die Datenbasis des norwegischen Unternehmens Fast gekauft hat.
Die NZ Netzeitung GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Lycos Europe. (nz/jkm)