Künftig ist noch mehr Kreativität gefragt. Denn die Handyhersteller rüsten auf und machen dem Musiker unmittelbar Konkurrenz. Mit einem eingebauten Musik-Editor oder MP3-Player können talentierte und experimentierfreudige Nutzer ihre eigenen Melodien komponieren.Der Musiker sieht dieser Herausforderung gelassen entgegen. Denn durch neue Übertragungsstandards wie UTMS kann er künftig statt eintöniger Musik komplexe Arrangements einspielen. Bislang können Handys nur vier Oktaven wiedergeben - die Hälfte der Klaviertastatur.
Sorgen, dass die Nutzer die neuen Dienste ablehnen könnten, hat man bei der Firma Materna nicht: «Handy-Nutzer agieren emotional und irrational», sagte Josef Humbert.