netzeitung.dePixelpark streicht jede sechste Stelle

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Der Internet-Dienstleister Pixelpark hat deutlich weniger Umsatz erwirtschaftet als erwartet. Der Abbau von Arbeitsplätzen soll nun Geld einsparen.

BERLIN. Der Internet-Dienstleister Pixelpark AG
will jeden sechsten seiner Mitarbeiter entlassen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters sollen in Deutschland bis Ende des dritten Quartals 200 von derzeit 1189 Arbeitsplätzen gestrichen werden. Das sei ein Teil des schon angekündigten Spar- und Effizienzsteigerungsprogramms, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.
Ziel: Gewinne bis Jahresende
Firmenchef Paulus Neef erklärte, die Einsparungen seien notwendig, um bis Ende des Jahres wieder in die Gewinnzone zu kommen. Ein leichter Aufwärtstrend in der Nachfrage sei bereits zu spüren.

Pixelpark gehe davon aus, ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bis Jahresende zu erreichen. Das Unternehmen, an dem der Bertelsmann-Konzern die Mehrheit hält, werde noch im Mai die Quartalsergebnisse und weitere Sparmaßnahmen bekannt geben, hieß es weiter.

Jahr 2000 schlechter als vorhergesagt
Im März hatte Pixelpark seine Vorhersagen für Umsatz und Ergebnis bereits nach unten korrigiert. Demnach sollte der Umsatz auf rund 130 Millionen Euro sinken. Auch die Zahlen für das vergangene Jahr waren schlechter ausgefallen als erwartet. Schon damals hatte das Unternehmen angekündigt, mit einem Spar- und Effizienzsteigerungsprogramm rund 20 Prozent der Kosten reduzieren zu wollen. (nz)