07.01.2009
Herausgeber: netzeitung.de
Wird flexibler: EeePC von Asus
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Asus bringt Netbooks mit drehbarem Display, in Mecklenburg-Vorpommern wird Breitband-Internet per Rundfunk getestet und nur ein Tintenstrahldrucker wurde mit «gut» bewertet: Neues aus der Technikwelt, kurz vorgestellt. Neue Notebooks von Asus Asus erweitert seine Palette von Mini-Notebooks um Geräte mit einem drehbaren und berührungsempfindlichen Display. Die neuen Computer aus der EeePC-Reihe lassen sich wie sogenannte Tablet-PCs über den Bildschirm bedienen, haben aber auch eine reguläre Tastatur.
Neue Notebooks von AsusAsus erweitert seine Palette von Mini-Notebooks um Geräte mit einem drehbaren und berührungsempfindlichen Display. Die neuen Computer aus der EeePC-Reihe lassen sich wie sogenannte Tablet-PCs über den Bildschirm bedienen, haben aber auch eine reguläre Tastatur.
Kurz vor der Consumer Electronics Show in Las Vegas präsentierte das Unternehmen am Dienstag zudem einen mobilen Computer mit angeblich acht Stunden Akku-Laufzeit. Für den neuen EeePC T91 nutzt Asus Intels Atom-Prozessor Z520 und Microsofts Betriebssystem XP Home. Das Display ist 8,9 Zoll groß. Das verwandte Modell T 101 soll einen Bildschirm mit 10,1 Zoll haben.
Asus kündigte außerdem das Leichtgewicht S121 an, das bei einem 12 Zoll großen Display nur etwas mehr als 1,3 Kilogramm wiegt und mehr als acht Stunden ohne externe Stromzufuhr auskommen soll. Das Gerät hat nach Angaben des Unternehmens eine 512 Gigabyte große Festplatte mit SSD-Technik, die leichter und sparsamer ist und sich damit besonders für den mobilen Einsatz eignet.
Rundfunk-Internet in Mecklenburg-VorpommernLücken in der Internet-Breitbandversorgung könnten künftig auch mit Hilfe brachliegender Rundfunkfrequenzen geschlossen werden. Ein entsprechendes Netz wird ab sofort ein Jahr lang im ländlichen Raum bei Waren an der Müritz getestet, teilen die Projektpartner Mecklenburg-Vorpommern, E-Plus und Ericsson mit.
Dabei werden 50 Haushalte und Betriebe in einem Umkreis von rund 20 Kilometern zur Sendestation kostenlos mit einem Internetanschluss versorgt. Die Download-Datenrate beträgt den Angaben zufolge bis zu 7,2 Megabyte pro Sekunde. Die Endgeräte im Test arbeiten zwar mit der gleichen Technologie wie aktuelle Mobilfunknetze, die Daten werden aber in einem niedrigeren Frequenzspektrum zwischen 790 und 862 Megahertz gesendet.
Diese als «Digitale Dividende» bezeichneten Frequenzen werden bei der Umstellung von analogem auf digitalen Rundfunk frei. Laut den Projektpartnern bieten die genutzten Frequenzen eine deutlich höhere Reichweite als die Frequenzen von UMTS-Mobilfunknetzen. Sie könnten deshalb ländliche Gebiete mit weniger Antennenstandorten abdecken. Nach Zahlen des Deutschen Städte- und Gemeinde-Bundes sind für rund drei Millionen Haushalte im Land keine schnellen Internetzugänge wie DSL verfügbar. Betroffen sind fünf Millionen Bundesbürger vor allem im dünn besiedelten ländlichen Raum.
Logitech mit neuer Spiele-TastaturLogitech bringt im März eine neue Tastatur für Spielefans auf den Markt. Das Modell G19 wurde zusammen mit der Gaming-Community entwickelt und ist auf die Bedürfnisse leidenschaftlicher Computer- und Online-Spieler abgestimmt, teilt Logitech Deutschland in Germering bei München mit.
Unter anderem besitzt die Tastatur zwölf programmierbare Tasten, zwei schnelle USB-Ports und eine farbige LCD-Anzeige. Auf dem 320 x 340 Pixel großen Display lassen sich beispielsweise spielbezogene Informationen anzeigen. Dazu zeigt es auch VoIP-Kommunikationsdaten, Uhrzeit, CPU-Auslastung und weitere nicht spielbezogene Daten wie Bilder oder Videos an. Das G19 Keyboard soll rund 180 Euro kosten.
Nur ein Tintenstrahldrucker «gut» Tintenstrahldrucker werden immer billiger, aber nicht immer besser. In einem Test der Zeitschrift «Computerbild» hat nur ein Gerät mit der Note «gut» abgeschnitten, bei den sechs anderen Kandidaten reichte es nur zu einem «befriedigend». Bemängelt wurde bei allen Geräten das laute Druckgeräusch und die hohen Kosten für die Druckerpatronen.
Der Testsieger war auch der teuerste im Feld: Der HP Photosmart D5460 für rund 100 Euro landete vor zwei Geräten von Canon auf dem ersten Platz. Hier wurden hohe Druckqualität und die Möglichkeit gewürdigt, Fotos direkt von einem zweiten USB-Anschluss zu drucken. Allerdings schlägt der Druck eines Fotos in Postkartengröße mit 44 Cent zu Buche. Mit einer Ausnahme wurde bei allen Geräten bemängelt, dass die Hersteller dem Gerät kein USB-Kabel für den Anschluss an den Computer beilegen.
Zwei neue Kameras von OlympusFür den Einsatz auf der Piste und unter Wasser hat Olympus zwei neue Kameras entwickelt. Die Modelle µ Tough-8000 und µ Tough-6000 seien frostsicher bis zu zehn Grad Minus und wasserfest bis zu einer Tiefe von zehn beziehungsweise drei Metern, teilt der Hersteller in Hamburg mit. Auch Stürze aus zwei Metern Höhe sollen die Fotoapparate unbeschadet überstehen.
Während die 400 Euro teure µ Tough-8000 mit einem 12-Megapixel-Sensor ausgerüstet ist, löst das kleinere Schwestermodell für 320 Wuro die Fotos mit bis zu zehn Megapixeln auf. Die Bedienung der Modelle mit 3,6-fachem Weitwinkel-Zoomobjektiv erfolgt den Angaben zufolge über Tipptasten am Gehäuse. (dpa/nz/AP)