Fachpresseschau zur MacWorld Expo:
«Das schlimmste Apple-Event aller Zeiten»
07. Jan 2009 11:30
 |  Apple-Manager Phil Schiller | Foto: AP |
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«Peinlich», «ist Apples goldene Ära vorbei?», «die langweiligeste Keynote in der Geschichte der MacWorld», «Neuheiten müssen bald kommen» - das und mehr schreibt die deutsche und internationale Fachpresse.
Macworld.com
«Die Keynote war insgesamt ein 'Gähn'-Event und der Mangel an neuer Mac-Hardware – speziell Desktop-Computer – ist peinlich. Es ist nun mehr als 17 Monate her, seit ein neuer Mac Mini vorgestellt wurde; ein volles Jahr ist seit dem letzten Mac Pro-Update vergangen; und mehr als acht Monate hat man nichts Neues mehr vom iMac gehört (…).
In der sehr schnellen Computerwelt sind dies lange Perioden für Modelle, die nicht verändert werden und es ist offensichtlich, dass Neuheiten bald kommen müssen. Um nicht zu sagen jetzt.»
Newsweek
«Macworld, Mac-Langeweile. Ist Apples goldene Ära vorbei? – Auf der jährlichen MacWorld in San Francisco lieferte Apple eine schauderhafte 90-minütige Keynote, die als schlimmstes Apple-Event aller Zeiten in die Geschichte eingehen könnte. Kurz gesagt: Erstmals in der jüngeren Vergangenheit hat Apple nichts Interessantes zu verkaufen.»
San Francisco Chronicle/SFGate
«Mit Apples Abgang und dem Niedergang von Technik-Shows insgesamt liegt die Zukunft des Events im Ungewissen.»
MercuryNews.com
«Klar, Die Macworld-Leute sind optimistisch und wollen weiterkämpfen. Überall im Moscone Center waren große Banner zu sehen, die die Besucher auf die nächste MacWorld hinwiesen (4. bis 8. Januar 2010). Der Untertitel für das nächste Treffen: Eine neue Ära. Das trifft auf beide zu, Apple und die MacWorld. Aber eine gute Nachricht ist es nur für einen von beiden.»
Macnotes.de
«Phil Schiller kann man keinen Vorwurf machen: Es hätte mindestens ein Verkaufsgenie wie Steve Jobs gebraucht, um für das wenige Vorzeigbare so etwas wie Begeisterung zu wecken. Und so wird diese Keynote wohl nicht nur als die letzte, sondern auch als die langweiligste in die wechselhafte Geschichte der Macworld eingehen.»
Mac Life.de
«Weniger war es also Phil Schiller selbst, der für Langeweile auf der Bühne sorgte, sondern Apples Kalkül: Mit einem abwesenden Steve Jobs, einigen eher weniger spannenden Neuvorstellungen und einer insgesamt überwiegend unaufgeregten Präsentation würden vielleicht weniger Anhänger dem Macworld-Auftritt von Apple nachtrauern. Plan gelungen, Apple. Denn einer Vorstellung, die so kurz und gleichzeitig so langatmig war wie diese, muss wirklich niemand nachweinen.»
Mac Essentials.de
«Mit dieser Keynote hat Apple deutlich gezeigt, dass es unflexible Messetermine zur Veröffentlichung neuer Produkte wenig schätzt: die Ankündigungen zum Jahresbeginn blieben vergleichsweise ebenso farblos wie der Marketing-VP Phil Schiller.»
Für das Web ediert von Maik Söhler