04. Dez 2008 14:23
Kein Windows, kein Office und auch kein Internet Explorer: IBM bringt nun erstmals in größerem Umfang Softwarepakete auf den Markt, die auf eigenen Programmen und Linux basieren. Muss sich Microsoft sorgen?
Die jährlichen Kosten pro Mitarbeiter seien um bis zu 800 Dollar niedriger als bei Nutzung eines Systems mit Windows Vista und verschiedenen Büroanwendungen von Microsoft, erklärte IBM. Die Ersparnis resultiere aus der billigeren Software und dem geringeren Stromverbrauch. Für den Zugriff auf den Server können Firmen zudem abgespeckte Rechner - sogenannte Thin Clients - verwenden. Damit fallen auch niedrigere Hardware-Kosten an. Computerkonzerne wie Hewlett-Packard, Oracle und Sun werben schon seit Jahren für das «thin client»-Konzept, bislang allerdings mit wenig Erfolg. IBM hofft jedoch, wegen der schwierigen Wirtschaftslage mit der Kostenersparnis punkten zu können. «Da unsere Kunden sich in einem zunehmend herausfordernden Umfeld behaupten müssen, nehmen sie alle Ausgaben unter die Lupe», sagte IBM-Vizepräsident Jeff Smith. Zudem sei die Software zur Virtualisierung in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden. (dpa)