28. Nov 2008 14:35
In der Berichterstattung über die Attacken von Bombay waren die Online-Dienste Twitter und Flickr meist schneller als die konventionellen Medien. Aber nicht unbedingt besser, meint
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Die Meldungen waren allesamt kurz, keine jedenfalls länger als 140 Zeichen. Kein Wunder, handelt es sich bei ihnen doch um sogenannte Tweeds: Einträge auf der Internetseite Twitter.com. Twitter (engl. für «Zwitschern») ist ein webbasierter Mikroblogging-Dienst. Man meldet sich an und kann dort Textnachrichten veröffentlichen, von denen keine länger als 140 Zeichen sein darf. Die Tweets können in manchen Ländern auch vom Handy aus über die SMS-Funktion oder über einen Instant Messenger, eine Chat-Software, eingegeben werden.Zigtausende solcher Tweets zu den Attacken kamen in den letzten Tagen zusammen, viele stammten von Augenzeugen aus Bombay. Zahlreiche Medien, u.a. CNN, nahmen die Augenzeugenberichte begierig auf, denn der eigene Korrespondent war noch nicht vor Ort. Auch Fotos von Tätern, Opfern und Tatorten standen zu Tausenden zur Verfügung, bevor der erste Pressefotograf eintraf. Sie waren auf den Seiten der Online-Foto-Community Flickr zu finden. Dort kann jeder, der will, Fotos veröffentlichten, einfache Anmeldung genügt.