Weihnachtsgeschenke: 

netzeitung.deZehn Millionen kaufen online

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Wo er wohl seine Geschenke her hat? Weihnachtsmann (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Wo er wohl seine Geschenke her hat? Weihnachtsmann
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Vor allem junge Erwachsene ordern ihre Weihnachtsgeschenke gerne im Netz, viele Senioren gehen dagegen lieber offline shoppen. Ein IT-Verband gibt Tipps, worauf beim Einkauf im Netz zu achten ist.

Gut zehn Millionen Deutsche planen dieses Jahr den Kauf von Weihnachtsgeschenken im Internet. Hinzu kommen weitere 7,7 Millionen, die Interesse daran haben, aber bislang noch unsicher sind. Das ergab eine am Sonntag in Berlin veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightechverbandes Bitkom.

Demnach kauften bereits mehr als zwei Millionen Bürger ihre Weihnachtsgeschenke für 2008 im Web und vermeiden so Stress in überfüllten Fußgängerzonen. Vor allem junge Erwachsene ordern laut der Befragung ihre Weihnachtsgeschenke im Netz. Zwischen 18 und 44 Jahren hat jeder Vierte entsprechende Pläne oder bereits Präsente bestellt. Dagegen wollen nur zwei Prozent der Senioren ab 60 Jahren diese Möglichkeiten nutzen.

Der Verband riet, auf die Seriosität der Angebote zu achten. Unerlässlich seien etwa ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Geschäftsführers sowie verständliche Geschäftsbedingungen (AGB). Kunden sollten auch die Datenschutzerklärung lesen und prüfen, ob unerwünschte Werbemails abgelehnt werden können.

Auf Sicherheit achten
Konto- oder Kreditkartendaten müssen über eine sichere Internetverbindung übertragen werden, wie Bitkom betonte. Das sei erkennbar an den Buchstaben «https» in der Adresse der Webseite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Programm. Vorkasse per Überweisung sei zwar verbreitet, aber riskanter als andere Zahlungsweisen.

Weiter riet Bitkom, E-Mails aufzubewahren, in denen der Händler die Order bestätigt. Das Widerrufsrecht garantiere, dass man binnen zwei Wochen die Ware in der Regel an den Verkäufer zurückschicken kann. Dann müsse der Kaufpreis erstattet werden - und auch die Rücksendekosten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro kostete. (AP)