Der jetzt 42-jährige Heilmann war von 1985 bis 1990 im Personenschutz des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR tätig, nach Ableistung der regulären Wehrpflicht als Berufssoldat. Im September 2005 war er für die schleswig-holsteinischen Linken in den Deutschen Bundestag eingezogen. Kurz darauf hatte der «Spiegel» aufgedeckt, dass Heilmann seine Stasi-Vergangenheit als Personenschützer in seiner Biografie verschwiegen und stattdessen in seinem Lebenslauf von Wehrdienst gesprochen hatte.
Es sei «ein Fehler gewesen», bei der Nominierung für die Bundestagswahl seine Parteifreunde «nicht in Kenntnis gesetzt» zu haben, hatte Heilmann laut «Spiegel online» darauf gesagt und den Fehler eingeräumt. (nz/AP)