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Der Google-Ticker: 

Geld verdienen mit 10 hoch 100

25. Sep 2008 11:11
Webseite zum Ideenwettbewerb 10 hoch 100
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Diesmal im Google-Ticker: Das Unternehmen verschenkt zu seinem zehnten Geburtstag 50 Millionen US-Dollar für gute Ideen; ein neuer Chrome-Klon steht zum Download bereit; und natürlich Android.

Android

Während die Fachwelt noch die Vorzüge und Nachteile des am Dienstag in New York von Google, T-Mobile und HTC vorgestellten Smartphones G1 inklusive des Handy-Betriebssystems Android diskutiert, sind sich die Finanzanalysten weitgehend einig. Mit dem Gerät sei zwar einiges im Mobilfunkmarkt in Bewegung geraten, doch an den Erfolg von Apples iPhone werde es nicht heranreichen.

Wie man dieser Tage aus der US-Presse erfahren kann, werden weitere Mobilfunkanbieter und Gerätehersteller mit eigenen Android-Projekten bald folgen. Demnach soll es sich in den USA um Sprint Nextel und Motorola handeln, in Asien kämen Samsung und China Mobile zum Zug, auch der Name LG fällt immer wieder. Weitere werden hinzukommen, spätestens wenn Google den Quellcode von Android zum oder kurz nach dem Marktstart in den USA veröffentlicht.

Projekt 10 hoch 100

Im September ist Google zehn Jahre alt geworden und die Feierlichkeiten halten an: Mit dem Projekt 10 hoch 100 beteiligt Google auch andere daran. Damit sollen Ideen gefördert werden, die vielen Menschen helfen.

Bis zum 20. Oktober kann jeder eine solche Idee bei Google einreichen. Sie wird dann einer von acht Kategorien – zum Beispiel Energie, Bildung oder Gesundheit – zugeordnet und kann, wenn sie sich gegen andere durchsetzt, mit zehn Millionen US-Dollar gefördert werden.

Google wählt aus allen Vorschlägen 100 aus und stellt sie anschließend zur öffentlichen Abstimmung. So sollen 20 Finalisten ermittelt werden, die wiederum von einer Jury bewertet werden. Am Ende stehen die «fünf besten Ideen», die jeweils eine Förderung von zehn Millionen US-Dollar erfahren.

Neuer Chrome-Klon

Der Softwareanbieter SRWare aus Deutschland hat den offenen Quellcode von Chrome dazu verwendet, Googles neuen Browser zu klonen – und hat dabei alle Eigenschaften und Funktionen verändert, die Datenschützern bislang an Chrome unangenehm aufgefallen waren.

Das Ergebnis heißt Iron, lässt sich kostenlos herunterladen, läuft bisher nur auf Windows und sendet keine Daten wie etwa die umstrittene Identifikationsnummer an Google. Im Gegenzug muss der User auf Funktionen wie Google Suggest und Google Updater verzichten. Die modifizierten Quellcodes hat SRWare auf der eigenen Webseite veröffentlicht. (nz)
 
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