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Nach erstem Google-Handy: 

T-Mobile plant weitere Androiden

24. Sep 2008 09:53
Manche sage G1 dazu, andere Android
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Der Anfang ist gemacht: Am Dienstag wurde das erste Handy mit Googles Betriebssystem Android vorgestellt. Wenn es nach dem deutschen Mobilfunkanbieter T-Mobile geht, wird es dabei nicht bleiben.

Der führende deutsche Mobilfunkanbieter T-Mobile will nach dem Start seines ersten Google-Handys mit dem offenen Betriebssystem Android zügig weitere solche Geräte auf den Markt bringen. Im Laufe des nächsten Jahres sollen mehrere Mobiltelefone dieser Art von verschiedenen Herstellern im Programm sein, kündigte der Innovationschef der Deutschen Telekom, Christopher Schläffer, in New York an. «Wir werden viele Geräte mit Android auf den Markt bringen.»

Die Deutschland-Premiere des G1 genannten ersten Google-Phones ist für das erste Quartal 2009 geplant. In den USA ist das Smartphone des taiwanesischen Herstellers HTC bereits ab dem 22. Oktober zu haben, in Großbritannien startet es im November. Deutschland sei dann der nächste Markt, sagte Schläffer am Dienstag. T-Mobile benötige die Zeit unter anderem für die spezielle deutsche Sprachversion. Das G1 werde in Europa in schwarz und weiß angeboten.

Die neuen Android-Mobiltelefone setzen besonders auf die mobile Internet-Nutzung. Sie konkurrieren mit Smartphones des Marktführers Nokia, Apples iPhone, den Blackberry-Geräten von RIM sowie mit Handys auf Basis von Microsofts Windows Mobile.

Auf einen Preis des G1 in Deutschland wollte sich Schläffer nicht festlegen. «Wir äußern uns dazu erst kurz vor Markteinführung.» Auch zu den angepeilten Verkaufszahlen des neuen G1 schweigt T-Mobile. Analysten erwarten, dass in diesem Jahr insgesamt rund 300.000 bis 500.000 der neuen HTC-Handys verkauft werden könnten.

Drittanbieter gefordert

Zielgruppe des neuen Handys seien in erster Linie Privatkunden, so der Manager. «Wir wollen aber Firmenkunden nicht ausschließen.» Hohe Hürde für Unternehmen: Das Telefon kann sich bisher nicht mit den E- Mail-Servern der meisten Firmen auf Microsoft-Basis (Exchange-Client) verbinden. T-Mobile setze auf die Entwicklung der nötigen Software durch Drittanbieter, sagte Schläffer. «Wir hoffen dies und halten es auch für kein Hexenwerk.»

Die Telekom-Tochter T-Mobile USA ist in den Vereinigten Staaten der kleinste der vier landesweiten Mobilfunkprovider. «Das wird uns auch auf Dauer reichen. Der US-Markt ist mit rund 300 Millionen Menschen riesig», sagte Schläffer. «Es ist hier absolut nachhaltig, eine profitable und sich gut entwickelnde Nummer vier zu sein.» (Roland Freund/dpa)

 
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