Intelligente UMTS-Handys (Smartphones) und netzfähige Notebooks seien die Treiber des mobilen Internets, sagte Schläffer weiter. In der kommenden Woche (Dienstag) wird T-Mobile in New York zudem mit dem Internetriesen Google und anderen Unternehmen Details zur neuen Handy-Betriebssoftware Android ankündigen. Die Software soll auf vielen Mobilfunkgeräten laufen. Windows Mobile von Microsoft bekommt damit starke Konkurrenz. Nach weiteren Angaben von T-Mobile-Chef Philipp Humm entwickelt sich das mobile Internet immer mehr zu einem Massenmarkt. Diesen bezifferte er für Deutschland auf ein Volumen von 2,4 Milliarden Euro. Die mobile Datenkommunikation stehe aber erst am Anfang.
Angetrieben werde sie unter anderem auch vom Musik- und Datenhandy iPhone. Wie T-Mobile am Donnerstag bestätigte, wird das iPhone ab Oktober erstmals in der 8 GB-Ausführung ohne Vertragsbindung angeboten. Der Preis soll 569 Euro betragen, inklusive 100 Gesprächsminuten.
Das Apple-Gerät vertreibt die Telekom-Tochter seit knapp einem Jahr exklusiv, seit zwei Monaten auch in der schnellen UMTS- Variante. Das UMTS-iPhone fand in Europa bereits 120 000, in Deutschland 75 000 Käufer. «Unser Ziel war es von Beginn an, mit dem iPhone das Mobile Internet zu treiben - dieses Ziel haben wir erreicht», betonte Humm. (nz/dpa)