Der Google-Ticker: 

netzeitung.deAndroid bald, Videospiele vielleicht später

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Auch als Mousepad erhältlich: Google (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Auch als Mousepad erhältlich: Google
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Heute im Google-Ticker: Reuters hat erfahren, dass Googles Handy-Betriebssystem Android kurz vor der Markteinführung steht. Außerdem könnte der größte Webkonzern der Welt demnächst auch Computer- und Videospiele produzieren.

Die Markteinführung von Mobilfunkgeräten mit Googles Handy-Betriebssystem Android steht offensichtlich in den USA kurz bevor. Das berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach werde Google am 23. September Details zum Start in den USA und zu den möglichen Partnern bekanntgeben. In Amerika steht bislang nur ein Gerät des Herstellers HTC mit Android als Betriebssystem zur Verfügung. In dem Bericht heißt es weiter, in Deutschland werde die Deutsche Telekom bald ein Android-Mobiltelefon vorstellen, das bereits «im Herbst» vom Tochterunternehmen T-Mobile vertrieben werde.

Schon länger hat Google den Marktstart von Android für die zweite Jahreshälfte 2008 bestätigt.

Google als Spielehersteller?
Wie das US-Magazin «Forbes» berichtet, könnte Google in absehbarer Zeit zudem in den Markt für Computer- und Videospiele einsteigen. Als Anzeichen dafür nennt «Forbes» den im Juli 2008 von Google gestarteten Internetdienst Lively, eine Mischung aus dreidimensionalem Chatraum und virtueller Welt.

Bislang nicht groß beachtet, könnte sich Lively in Zukunft zu einer Art virtuellem Treffpunkt für Computerspieler ausbauen lassen. Speziell Spieler von Online-Rollenspielen wären mit den Chatfunktionen von Lively für ihre jeweiligen Lieblingsspiele gut ausgerüstet. Aber auch für andere Online-Spieler könnten diverse Funktionen des Dienstes durchaus eine reizvolle Alternative etwa zu Microsofts Xbox-Live-Spielergemeinde darstellen.

«Forbes» weist außerdem darauf hin, dass Google mit dem im Jahr 2007 gekauften Unternehmen Adscape Media einen Spezialisten für das sogenannte In-Game-Advertising - Werbung innerhalb von Computerspielen - übernommen hat. Eine offizielle Reaktion von Seiten Googles auf den Medienbericht gibt es bisher noch nicht. (nz)