05. Sep 2008 09:34, ergänzt 10:28
Was Programmierer können, können Priester schon lange, dachten sich Vertreter der japanischen Urreligion in Tokio. Nun soll ein Shinto-Schrein schutzbedürftigen Computern Beistand bieten.
Der Schrein liegt in der Nähe des Stadtviertels Akihabara - eine Hochburg für Fans neuester Unterhaltungselektronik. Shinto ist die Urreligion der Japaner. Die religiösen Schutzdienste des Kanda-Myojin-Schreins werden auch gern von Unternehmen der IT-Branche in Anspruch genommen. Japanische Schreine bieten der Bevölkerung Schutz für alle Lebenslagen, ob bei der Geburt oder im Straßenverkehr. So ist es nichts Ungewöhnliches, dass Priester auch anderer Schreine des Inselreichs gegen Entgelt diverse Schutz- und Reinigungsrituale nicht nur für Menschen, sondern auch für die verschiedene Dinge des Alltags vornehmen, von neuen Autos bis hin zu neuen Häusern. (dpa)