02. Sep 2008 13:00
Was macht eigentlich ein Browser? Welche Browser gibt es? Wo kommen sie zum Einsatz? Was können sie und was können sie nicht? - Ein kleiner Überblick.
Derzeit dominiert der US-Konzern Microsoft den Browsermarkt. Der Internet Explorer hat laut den amerikanischen Marktforschern von Net Application einen Anteil von 72,2 Prozent. Stark aufgeholt hat Firefox, ein Open-Source-Projekt der nichtkommerziellen Mozilla Foundation: 19,7 Prozent der Nutzer surfen damit. Nennenswerte Marktanteile haben zudem Apple mit Safari (6,4 Prozent) sowie Opera mit gleichnamiger Software (0,7 Prozent). Während Browser früher vor allem textlastige Seiten anzeigen mussten, sind sie mittlerweile multimediafähig und können dank Zusatzprogrammen wie Flash Animationen, Internet-Radio oder Videos anzeigen. Auch immer mehr Geschäftsanwendungen lassen sich über Technologien wie JavaScript im Browser steuern.
Neben Googles Büroprogrammen hat vor allem Salesforce die Aufmerksamkeit erregt. Das Unternehmen aus den USA bietet beispielsweise Kundendatenbanken übers Netz an - auf dem lokalen Rechner muss kein Programm installiert werden, alle Daten liegen auf den Servern des Anbieters.
Browser laufen auf allen internetfähigen Plattformen und damit auch auf mobilen Geräten wie PDAs oder Handys. Die Benutzeroberfläche fürs Internet bietet damit auch den Zugang zu diesem Wachstumsmarkt. (dpa)