Zukunft des Browsers: 

netzeitung.deDer Browser wird zum Allzweckwerkzeug

 Herausgeber: netzeitung.de

Was macht eigentlich ein Browser? Welche Browser gibt es? Wo kommen sie zum Einsatz? Was können sie und was können sie nicht? - Ein kleiner Überblick.

Der Browser ist die Schaltzentrale fürs Internet: Das Programm ermöglicht Nutzern, Inhalte im Netz anzusehen und durch das World Wide Web zu navigieren. Da immer mehr Unternehmen Software anbieten, die über den Browser zu bedienen ist, entwickelt sich diese Software zum Allzweckwerkzeug für den PC - die Textverarbeitung von Google läuft beispielsweise im Browser übers Internet. Der Begriff stammt vom englischen Wort «browse» (etwas durchstöbern).

Derzeit dominiert der US-Konzern Microsoft den Browsermarkt. Der Internet Explorer hat laut den amerikanischen Marktforschern von Net Application einen Anteil von 72,2 Prozent. Stark aufgeholt hat Firefox, ein Open-Source-Projekt der nichtkommerziellen Mozilla Foundation: 19,7 Prozent der Nutzer surfen damit. Nennenswerte Marktanteile haben zudem Apple mit Safari (6,4 Prozent) sowie Opera mit gleichnamiger Software (0,7 Prozent).

Während Browser früher vor allem textlastige Seiten anzeigen mussten, sind sie mittlerweile multimediafähig und können dank Zusatzprogrammen wie Flash Animationen, Internet-Radio oder Videos anzeigen. Auch immer mehr Geschäftsanwendungen lassen sich über Technologien wie JavaScript im Browser steuern.

Neben Googles Büroprogrammen hat vor allem Salesforce die Aufmerksamkeit erregt. Das Unternehmen aus den USA bietet beispielsweise Kundendatenbanken übers Netz an - auf dem lokalen Rechner muss kein Programm installiert werden, alle Daten liegen auf den Servern des Anbieters.

Browser laufen auf allen internetfähigen Plattformen und damit auch auf mobilen Geräten wie PDAs oder Handys. Die Benutzeroberfläche fürs Internet bietet damit auch den Zugang zu diesem Wachstumsmarkt. (dpa)