MIT-Professor Marin Soljacic erklärte, die Forscher hätten seit ihrem Durchbruch im vergangenen Jahr schon eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet, wie ihre Technik eingesetzt werden könne. Das reiche bis zur Stromversorgung von Herzschrittmachern und künstlichen Herzen.Eine große Herausforderung bleibt aber die Energieeffizienz der Stromübertragung. Die MIT-Forscher kamen bei ihren ersten Tests mit einer Glühbirne über eine Distanz von zwei Metern nur auf unter 50 Prozent. Das bedeutet, dass die meiste Energie auf dem Übertragungsweg verloren ging. Soljacic erklärte, seine Forschergruppe habe es aber inzwischen auf bis zu 90 Prozent bei einer Entfernung von einem Meter gebracht, was sogar noch besser ist als im Intel-Test.
Er freue sich, dass der weltgrößte Chip-Hersteller auch an dieser Technik arbeite und sie weiterentwickle, sagte Soljacic. Das sei die Bestätigung, dass die Menschen diese Technik haben wollten. Jetzt gehe es nur um die Frage, ob es machbar sei oder nicht. «Es scheint jeden Tag wahrscheinlicher zu werden.» (Jordan Robertson/AP)