Außerdem präsentierte Intel auf dem IDF weitere Details zu seiner neuen Chipfamilie mit dem Codenamen «Nehalem». Die neuen Prozessoren für Desktops sollen vor allem bei leistungshungrigen Anwendungen wie Videobearbeitung oder grafisch anspruchsvollen PC-Spielen die Rechenleistung erheblich beschleunigen.Eine Vielzahl neuer Funktionen mündeten bei der neuen Prozessorfamilie in ein gemeinsames Ziel: «eine schnellere Rechenleistung bei gleichzeitig optimierter Energieeffizienz bereitzustellen», sagte Intel-Manager Pat Gelsinger. Vor rund zehn Tagen hatte Intel die neuen Chips erstmals angekündigt, die das Unternehmen unter dem Namen «Core i7» ab 2009 auf den Markt bringen will.
Die Prozessoren verfügen über vier Kerne und unterstützen auch Intels Technologie des sogenannten Hyper Threading. Damit werden mehr Kerne simuliert, als tatsächlich zur Verfügung stehen. Bei den ersten Modellen sollen auf diese Weise über die vier Kerne zunächst insgesamt acht Aufgaben zur gleichen Zeit bearbeitet werden können. Zudem haben die Intel-Forscher erstmals eine Speichereinheit auf dem Chip integriert - eine Technologie, die der kleinere Konkurrent AMD bereits nutzt und die zu deutlich verkürzten Zugriffszeiten führt.