19.08.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Nie länger als 140 Zeichen: Twitter
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In Europa wird der Empfang von Twitter-Nachrichten schwieriger und teurer. Denn der Webdienst beendet vorerst den Versand solcher Kurzmitteilungen per SMS. Für Twitterer stehen aber andere Möglichkeiten bereit.
Der Microblogging-Anbieter Twitter hat den Versand von SMS-Mitteilungen an Nutzer in Europa aus Kostengründen eingestellt. Bei Twitter kann man Kurzmitteilungen einer Vielzahl von Anbietern abonnieren, die online oder mit mobilen Geräten empfangen werden.
Viele Blogger nutzen Twitter, um Freunde und Bekannte über ihre jeweiligen Aktivitäten zu informieren. Twitter-Nachrichten und Einträge dürfen nicht mehr als 140 Zeichen an Text beinhalten.
Der SMS-Versand über eine britische Mobilfunknummer sei mit der wachsenden Nutzerzahl zu teuer geworden, erklärten Mitarbeiter von Twitter.com im Firmenblog. Nicht betroffen sei der SMS-Empfang in den USA, Kanada und Indien, wo Twitter Abmachungen mit Mobilfunkanbietern über den kostenlosen Versand getroffen habe.
Im Web nutzenJetzt bemühe sich das Unternehmen, solche Vereinbarungen auch mit Mobilfunkanbietern in Europa zu schließen. Einstweilen sind die Twitter-Nutzer dort auf andere Wege angewiesen wie den Aufruf der entsprechenden Seiten im Internet oder einen der zahlreichen mobilen Datendienste wie Cellity. Die beim mobilen Datenempfang anfallenden Kosten tragen die Nutzer dann selbst.
Das Fachportal «Technology Review» weist außerdem darauf hin, dass Twitter einen Neuaufbau des Dienstes plane. So solle die Stabilität verbessert werden. In der Vergangenheit hatten sich Twitter-Nutzer immer wieder über technische Probleme beschwert. Details und einen Zeitplan nannte Twitter nicht. (nz/AP)