18. Aug 2008 15:04, ergänzt 15:37
Die illegale Weitergabe von Bankdaten hat auch ihr Gutes: Die Suchmaschine Yasni, spezialisiert auf persönliche Daten im Internet, erlebt derzeit einen überwältigenden Zulauf.
Monatlich recherchierten rund fünf Millionen Menschen, welche Daten über sie im Internet öffentlich zu lesen sind, um auf diesem Weg Schritte gegen unerlaubte Veröffentlichungen einzuleiten, erklärte das Untrenehmen. Die erhöhte Sensibilität bezüglich der eigenen Daten im Netz wurde durch eine CD mit Daten von 17.000 Bundesbürgern ausgelöst, die Angaben über Name, Geburtsdatum, Adresse, Kontoverbindungen und Telefonnummern enthält.«Viele Bürgerinnen und Bürger sind überrascht, wenn sie über die Personen-Suchmaschine erstmals herausfinden, was über sie für jedermann öffentlich im Netz steht», erklärte Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl. «Mit wenigen Klicks lassen sich oft weit mehr als bloße Adress- und Kontaktdaten finden - nicht selten sind auch Rückschlüsse auf persönliche Affinitäten, sexuelle Vorlieben, Passworte und Gehaltsklasse möglich.»