Clickable Crime Maps in Großbritannien: 

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Eine der 'Clickable Crime Maps' Screenshot: nz (Screenshot: nz<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Eine der 'Clickable Crime Maps' Screenshot: nz
Screenshot: nz
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Eine neue Webseite sorgt derzeit in Großbritannien für Aufmerksamkeit. Auf sogenannten Clickable Crime Maps stellt die Polizei Datensätze über Verbrechen auf interaktiven Webkarten zur Verfügung.

Scotland Yard und die Metropolitan Police of London gehen in der Verbrechensbekämpfung neue Wege. Seit dem 15. August finden Briten im Internet sogenannte Clickable Crime Maps. Es handelt sich dabei um einen Testlauf für interaktive Kriminalitätskarten, wie die Tageszeitung «Evening Standard» berichtet.

Demnach werden auf den Karten, die von Google Maps unterstützt würden, die Kriminalitätsraten in bestimmten Gebieten dargestellt. Es gehe vor allem um Einbrüche und (Auto-)Diebstahl, wie aus einem Bericht des «Independent» hervorgeht. Die Tageszeitung hat eine entsprechende Karte für den Raum London getestet.

Der User kann sich spezielle Regionen aussuchen, indem er Orte oder Postleitzahlen in eine Suchmaske eingibt und, falls Daten vorhanden sind, anschließend in diese Bereiche hereinzoomen. Auch Datensätze über West Midlands, West Yorkshire, Hampshire and Lancashire stehen zur Verfügung.

Die Darstellung von Verbrechensdaten erfolgt in unterschiedlichen Farben. Außerdem lassen sich die Kriminalitätsraten von Stadtbezirken oder Landstrichen auf der Webseite vergleichen. Weitere Bezirke und größere Datensätze sollen hinzukommen, wenn sich der Testbetrieb bewähre.

Die Karten dienten dem Schutz vor Kriminalität, führte die Londoner Polizei aus. Eine Mitarbeiterin der Polizei bestätigte der Presse, jeder Polizeibezirk im Land sei angewiesen, monatliche Kriminalitätsberichte zur Veröffentlichung im Internet bereit zu stellen. Aus den USA sind ähnliche Karten schon länger bekannt.(nz)