04. Aug 2008 12:59, ergänzt 05. Aug 2008 11:14
Er soll schneller, besser und sicherer als der Konkurrent Internet Explorer sein. Doch erneut wurde nun eine Sicherheitslücke in Mozillas populärem Browser Firefox entdeckt. Darauf macht ein IT-Sicherheitsunternehmen aufmerksam.
Radware weist in diesem Zusammenhang auf das eigene Angebot Security Update Service hin, das Schutz vor solchen Angriffen biete. Als DoS-Attacke bezeichnet man einen gezielten Angriff auf einen Server oder ein Netzwerk, um es lahmzulegen.Laut Mozilla-Mitarbeiter Asa Dotzler, der unter anderem für die Qualitätssicherung von Firefox zuständig ist, sind die Absichten von Radware äußerst fragwürig. In seinem Blog schreibt er als Reaktion auf die neue Untersuchung: «Radware unterstützt eine unsichere Version von Firefox, um ihre eigenen Sicherheits-Produkte zu verkaufen - eine miese und peinliche Taktik».
Mozillas Firefox 3.0 wurde am 17. Juni gestartet. Allein innerhalb der ersten 24 Stunden wurde der Browser mehr als 8.000.000 Mal heruntergeladen. Seither wird er auch im Guinessbuch als Halter eines Weltrekords geführt. (nz)