Der für den Surface-Computer zuständige Microsoft-Manager Pete Thompson erklärt, die Technik sei bewusst so konzipiert worden, dass sie von Unternehmen an ihre besonderen Wünsche angepasst werden könne. «Das ist sehr offen», sagte Thompson. «Die Leute fühlen sich da recht frei.»Eine Kamera unter der Tischoberfläche erfasst die Bewegungen der Hand. Ein Fingerdruck zeigt die gewünschten Informationen an, in hochauflösender Screen-Technik. Die Oberfläche ist so robust, dass man sorglos ein Glas darauf abstellen kann. Zuerst wurde der Surface-Computer im April in den Geschäften des Mobilfunkanbieters AT&T eingesetzt.
Die insgesamt 22 Tischcomputer sind so programmiert, dass sie acht Handys erkennen und Informationen über diese Geräte anzeigen. Weitere Anwendungen sind nach Angaben Thompsons in Vorbereitung. Zu den nächsten Kunden gehören Starwood Hotels & Resorts Worldwide sowie T-Mobile USA. Die Tisch-Computer mit einem Bildschirm-Durchmesser von 76 Zentimetern kosten nach Angaben von Microsoft in der Basisausführung rund 10.000 Dollar - 6.500 Euro. (Oskar Garcia/AP)