Webnavigation für Blinde:
Wenn das Netz plötzlich spricht
22.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Bigham fand jedoch in Gesprächen mit Betroffenen heraus, dass die meisten Sehbehinderten viele Eingabehilfen über die Tastatur kennen und sich auch nicht scheuen, um Hilfe zu bitten. Einmal im Netz, kann der Blinde Web Anywhere nutzen, um sich jede Seite vorlesen zu lassen, solange der Computer über Lautsprecher oder Kopfhörer verfügt.
Bigham hofft, dass andere Entwickler sein Open-Source-Programm weiter verbessern. Sein Professor Richard Ladner setzt darauf, dass eine kommerzielle Suchmaschine Web Anywhere als Modul ins Angebot aufnimmt. Er fordert, dass Webdesigner künftig auch an Sehbehinderte denken, wenn sie Seiten entwerfen. Auf diese Weise könnten Informationen für alle leichter zu finden sein.

