22. Jul 2008 12:53
Für Barack Obamas Auftritt in Berlin nutzen er und seine Unterstützer auch die sozialen Netzwerke Facebook, Myspace und die diversen VZ. Die Network-Seiten werben mal mehr, mal weniger erfolgreich für seinen Besuch.
Auf der Startseite Barackobama.com oder eben im Netzwerk kann man so problem- und kostenlos personalisierte Nachrichten über den möglicherweise nächsten US-Präsidenten bestellen. Und zu ihnen gehört diese saloppe Mitteilung, die ein wenig unbeholfen auch auf Stadtkarten Berlins verlinkt (Google, Mapquest, Yahoo).Unbeholfen deshalb, weil allein die Karte von Yahoo den genauen Ort von Obamas Rede markiert; die anderen Anbieter warten dagegen mit allgemeinem Material auf - Mapquest mit einer Berlinkarte und Google Maps mit einem Kartenausschnitt Ostdeutschlands und Polens. Zumindest bei Google hätte man bessere Geografie-Kenntnisse erwarten können.
Außerdem lässt sich das «Meeting» mit nur einem Klick zum persönlichen Terminplaner des eigenen E-Mail-Programmes hinzufügen, zusammen mit anderen Notizen als RSS-Feed abonnieren und an Freunde weiterverschicken. Wer kommen will, schickt eine kurze Bestätigungs-E-Mail und wird darüber informiert, dass nicht mehr als 20.000 Besucher zugelassen sind. Zum Glück haben über my.barackobama.com bisher (Stand: Dienstagmittag) erst 284 Besucher ihr Kommen angekündigt.