16. Jul 2008 12:25
Als in einer älteren «Simpsons»-Folge die E-Mail-Adresse Homer Simpsons verraten wurde, fanden sich viele Fans, die ihm Elektropost schickten. Das könnte ihnen jetzt zum Verhängnis werden.
Im schlimmsten Fall kann der Rechner des Nutzers gekapert und einem sogenannten Botnetz hinzugefügt werden. Darauf macht das US-amerikanische, auf IT-Sicherheit spezialisierte Unternehmen Face Time Communications im hauseigenen Blog aufmerksam. Demnach können auf diesem Weg PCs mit Malware, namentlich dem sogenannten Backdoor Trojaner Turkojan.I verseucht und in das Kimya-Botnetz integriert wurden.Obwohl bisher keine größere Verbreitung festgestellt worden sei, rät Face Time dazu, den entsprechenden Link keinesfalls anzuklicken oder an andere weiterzuleiten. Gefährdet seien offensichtlich Nutzer des Instant Messengers von AOL, die eine in einer älteren Folge der «Simpsons» gezeigte E-Mail-Adresse Homer Simpsons in ihr Adressbuch übernommen und sie darüber hinaus der eigenen «Buddy-Liste» hinzugefügt hätten. Diese Liste vereinfacht die Kommunikation mit anderen im AOL-Instant Messenger.