Das iPhone 3G, das nun auch die schnellere Daten-Übermittlung über UMTS sowei GPS-Navigation beherrscht, war am Freitag auch in Deutschland auf den Markt gebracht worden. Hierzulande wurden nach Angaben des Mobilfunkpartners T-Mobile am ersten Tag 15.000 Geräte abgesetzt. In zahlreichen Shops waren sie sehr schnell vergriffen. Man hoffe jetzt auf schnellen Nachschub, hieß es von der Telekom-Tochter.Auslöser der Probleme in den USA war das im Vergleich zur ersten iPhone-Generation geänderte Anmeldeverfahren. Früher reichte es, das iPhone im Laden zu kaufen und es in Ruhe zuhause zu aktivieren. Viele Kunden meldeten die Telefone jedoch gar nicht erst beim Mobilfunk-Partner AT&T an, sondern «entsperrten» sie und telefonierten mit ihren alten Mobilfunk-Karten oder verkauften die populären Geräte weiter.
Um dies zu verhindern, sollen die neuen iPhones nun direkt in den Läden angemeldet werden. Dies dauere zehn bis 15 Minuten. Das sorgte vielen Berichten zufolge dafür, dass die Schlangen vor den US-Shops nur langsam vorankamen, selbst ohne Server-Probleme. (dpa)