Mit dem von Google am Dienstag gestarteten «Lively» sollen Nutzer ebenfalls als Avatare durch virtuelle Räume flanieren und mit anderen Besuchern kommunizieren können. Anders jedoch als bei «Second Life» bisher soll der kostenlose Dienst direkt in das Internet eingebunden sein, erklärte Google-Technikerin Niniane Wang. Die 3D-Welten, Avatare und selbst entworfenen Räume sollten auf diese Weise nicht mehr an einen Ort gebunden sein, sondern sich auch in eigene Weblogs oder Webseiten einbinden lassen. Nach Angaben von Wang hat Google für die Entwicklung der Software eng mit der Arizona State University zusammen gearbeitet. Auf Wunsch der Studenten können Besucher von «Lifely» auch über virtuelle Fernseher Videos etwa von Youtube oder Fotos in virtuellen Bilderrahmen anschauen. Zunächst habe Google noch keine Pläne für die Nutzung von «Lively» als Werbeplattform, sagte Google-Sprecherin Sara Jew-Lim dem «Wall Street Journal».