08.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Startseite von Sexyhacking.com Screenshot: nz
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Hackeranleitungen gibt es im Internet so viele wie Daten in der Leitung. Bei Sexvideos ist es nicht anders. Nun haben findige Anbieter beides zusammengeführt. Das Ergebnis heißt «Sexy Hacking». Mit Video
Bisher war es eine Sache für Nerds, beim Thema Hacking auf dem Laufenden zu bleiben. Einschlägige Webseiten und Foren besuchte nur, wer selbst mal als Hacker aktiv werden wollte, wer die Schutzmaßnahmen seines Rechners verbessern wollte oder wer bei mit dem Thema befassten Staatsanwaltschaften oder sonstigen Strafverfolgungsbehörden arbeitete.
Das lag zum einen an den Voraussetzungen gewisse Fähigkeiten zur Technikbeherrschung gehören zum Hacken wie eine gute Firewall zum Schutz vor dem Hacking. Und zum anderen an der Langeweile, die von solchen Seiten in der Regel ausgeht. Die Webseite Sexyhacking.com aber macht sich nun daran, neue Voraussetzungen zu schaffen, wie das Fachportal «Chip-Online» am Dienstag in seinem Security-Blog berichtete.
Auf der Seite ist zu lesen: «Sexy Hacking schafft eine Serie von Online-Videos, in denen sexy Mädchen über Hacking-Techniken, Werkzeuge, Sicherheitsnews» und vieles mehr berichten. Weiter heißt es dort: «Warum langweilige Nachrichtenartikel oder eine lahme Dokumentation lesen, wenn Sie dasselbe von einem sexy Hacker-Mädchen demonstriert bekommen können?»
Nmap und Skript-KiddiesZum Start der Seite gingen bereits zwei der angepriesenen Videos online, auf Sexyhacking.com und auf Youtube. Im ersten erklärt eine «Olga» wie man im Web Informationen sammelt und empfiehlt zu diesem Zweck das Scanner-Tool Nmap des Hackers Fyodor. In Folge zwei unterweist eine «Tegan» sogenannte Skript-Kiddies.
Weitere Videos sollen bald folgen. Für die Hackermesse Blackhat, die vom 2. bis zum 7. August in Las Vegas stattfindet, haben die Betreiber von Sexyhacking.com ihr Erscheinen angekündigt samt «Olga» und «Tegan». (nz)
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