07.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Weiß, wo's lang geht: iPhone 3G mit GPS
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Einiges hat sich geändert: Das neue iPhone wird ab dem 11. Juli erhältlich sein - in mehr als doppelt so vielen Verkaufsstellen wie beim Vorgängermodell. Einiges aber auch nicht: Wer ein iPhone will, braucht T-Mobile.
Für die Apple-Fans hat das Warten bald ein Ende: Am 11. Juli kommt das neue iPhone 3G in mehr als 1800 Läden. Neben den rund 800 Telekom-Shops wird das neue Apple-Handy dann erstmals auch bei mehr als 1000 weiteren Verkaufsstellen angeboten, wie T-Mobile am Montag mitteilte.
Das neue Modell des Handys ist deutlich günstiger als sein Vorgänger, kann Daten dank UMTS-Technologie bis zu zweimal so schnell wie bisher übertragen und verfügt über einen eingebauten GPS-Empfänger. Insgesamt werde das iPhone 3G an mehr als doppelt so vielen Verkaufsstellen angeboten wie sein Vorgänger, sagte der Geschäftsführer Vertrieb bei T-Mobile, Philipp Humm.
Dazu gehörten auch ausgewählte Outlets der Fachhandelsketten Debitel, The Phonehouse und Gravis. Debitel kündigte an, das Telefon unter anderem über Media Markt, Saturn und ausgewählte Karstadt-Häuser zu vertreiben. Bei den Vertriebspartnern werde das Handy zu den gleichen Konditionen wie in den Telekom-Shops erhältlich sein.
Preise zwischen einem Euro und 249,95 Euro Auch das neue iPhone wird in Deutschland nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag von T-Mobile verkauft. Es wird den Angaben zufolge zwischen einem Euro und 249,95 Euro kosten, je nach Modell und dem gewählten Tarif. Die Preissenkung fällt damit deutlich aus: Bisher kostete das kleine iPhone mit acht Gigabyte Speicher zwischen 99 und 249 Euro, das Top-Modell wurde für einheitlich 499 Euro verkauft.
Das Handy von Apple unterscheidet sich von Geräten anderer Hersteller durch seine neuartigen Bedienungselemente. Kritisiert wurde bei dem alten Modell jedoch, dass es ohne UMTS zu langsam für die schnelle Datennutzung sei. Das neue iPhone 3G ermöglicht dagegen den Zugang zum Internet im UMTS-Turbo-Standard HSDPA. Zudem unterstützt es weiter die Übertragungstechnik Edge und ermöglicht auch den Zugang über Wlan-Hotspots.
Mit Microsoft ExchangeEine weitere Änderung zielt auf Geschäftsleute: So ermöglicht die neue Softwareversion 2.0, die auch bisherigen iPhone-Kunden ab 11. Juli zur Verfügung steht, den Anschluss des iPhone an Microsoft-Exchange-Server. Damit kann das Apple-Handy über sichere Verschlüsselung E-Mail aus dem Firmenserver empfangen und mit dem Programm Outlook verwaltete Kontaktdaten und Kalender automatisch aktualisieren.
Vom ersten Modell des iPhone hatte die Telekom vom vergangenen November bis Mitte Mai mehr als 100.000 Exemplare verkauft. Damit war es laut Telekom-Chef René Obermann das meistverkaufte Multimediagerät im Angebot von T-Mobile. (AP)