01. Jul 2008 11:25
Windows XP wird von Microsoft seit Montag nur noch in Ausnahmefällen verkauft. Das könnte sich als Fehler erweisen, wie eine neue Online-Umfrage belegt. In ihr schneidet Windows Vista schlecht ab.
Das meistverwendete Betriebssystem ist Windows XP mit 75,8 Prozent, wie aus der W3B-Umfrage der Beratungsgesellschaft Fittkau & Maaß hervorgeht. Auf den nächsten Plätzen folgen Windows 2000 (4,6 Prozent), Mac OS (3,8 Prozent), Windows 98/ME (1,3 Prozent) und Linux/Unix (1,2 Prozent).Für die Erhebung wurden im April und Mai rund 102.000 Besucher von deutschsprachigen Web-Angeboten befragt. Die Marktforscher von Fittkau & Maaß machen in der Auswertung ihrer Umfrage vor allem die Zurückhaltung vieler Unternehmen für die schlechte Stellung von Windows Vista verantwortlich.
Windows XP wird seit Anfang dieser Woche nicht mehr von Microsoft verkauft. Das Paket gibt es nur noch in Restbeständen bei Einzelhändlern. Händler und Computerhersteller wurden von Microsoft angewiesen, neue Rechner nur noch mit vorinstalliertem Windows Vista zu verkaufen.Allein in sogenannten Billig-Computern soll Windows XP weiterhin zum Einsatz kommen dürfen. Die nächste Windows-Version, zurzeit noch vorläufig als Windows 7 bezeichnet, wird für Ende 2009, Anfang 2010 erwartet. (nz/AP)