Neue Technik, neue Anwendungen: 

netzeitung.deDie 3D-Brille ist wieder da - vor der Glotze

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Hyundai-Manager Kim Pyeng-joong mit der 3D-Glotze (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Hyundai-Manager Kim Pyeng-joong mit der 3D-Glotze
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Dreidimensionales Fernsehen, aber nur in Japan; Nokia übernimmt Symbian komplett und öffnet das Smartphone-Betriebssystem; Windows kommt nun auch mit Wine in die Unix-Welten. Technik-Novitäten, kurz vorgestellt. Hyundai bietet in Japan 3D-Fernsehen Badminton sieht im 3D-Fernseher so realistisch aus, dass der Zuschauer schon mal vor Schreck in Deckung geht. Und wenn der Eisbär mit den Tatzen gegen das Glas seines Käfigs kratzt, dann scheint er im Fernseher zu stecken.

Hyundai bietet in Japan 3D-Fernsehen
Badminton sieht im 3D-Fernseher so realistisch aus, dass der Zuschauer schon mal vor Schreck in Deckung geht. Und wenn der Eisbär mit den Tatzen gegen das Glas seines Käfigs kratzt, dann scheint er im Fernseher zu stecken.

Das südkoreanische Unternehmen Hyundai bietet jetzt erstmals und nur in Japan ein begrenztes Programm für 3D-Fernseher an. Es wird von Kabelnetzbetreibern vier Mal am Tag ausgestrahlt. Ein paar kleine Haken hat die Sache aber noch: Für den Fernseher braucht man spezielle 3D-Brillen, er ist mit umgerechnet rund 2.500 Euro etwa 25 Prozent teurer als ein vergleichbarer Flachbildschirm und bislang gibt es als Programm täglich nur ein paar Videos von wenigen Minuten Länge.

Mit seinem 3D-Programm hofft Hyundai in Japan auf dem ansonsten von Sony und Sharp beherrschten Fernsehermarkt Fuß fassen zu können. (AP)

Nokia macht Symbian zu offener Plattform
Nokia rüstet sich für den schärfer werdenden Wettbewerber bei hochmodernen Mobiltelefonen. Der Handy-Weltmarktführer will mit mehreren großen Partnern das Betriebssystem Symbian OS zu einer offenen Plattform ausbauen. Symbian ist derzeit mit einem Anteil von zwei Dritteln das meistgenutzte Betriebssystem für Handys mit Computer-Funktionen, sogenannte Smartphones.

Nokia kauft nun die britische Symbian-Entwicklerfirma komplett und bringt die Software in eine Stiftung ein. Sie soll zusammen mit Konkurrenten wie Samsung Electronics oder LG sowie den Mobilfunk-Anbietern AT&T und Vodafone Group gegründet werden, wie Nokia am Dienstag mitteilte. (dpa)

Wine bringt Windows in die Unix-Welt
Ein guter Wein muss reifen. Das gilt wohl auch für Software. Nach 15 Jahren haben die Entwickler von «Wine» jetzt die Testphase offiziell für beendet erklärt und die Version 1.0 veröffentlicht. Wine ist ein Programm, mit dem für Windows entwickelte Software auch auf dem freien Betriebssystem Linux, auf FreeBSD, MacOS X und Solaris laufen kann.

Auch Wine 1.0 gewährleiste immer noch keine vollständige Kompatibilität, heißt es einschränkend auf der Website, aber tausende Programme liefen doch reibungslos. Die ganze Liste der unterstützen Programme findet sich auf der Website von Wine. Ganz oben stehen dabei Photoshop CS2 und Spiele wie «Half-Life 2», «Eve Online», «World of Warcraft» oder «Guild Wars». (AP)